Maltes Geburt
22.3.2000


Maltes Geburt begann in der 23. SSW mit einer Umfrage. Aufgrund einer akuten Krankenhausphobie und dem Wunsch, unseren Sohn auf nette Art zu begrüßen, hatte ich mich per Internet bereits über Schwangerschaftsverläufe und mögliche Geburtsarten informiert und liebäugelte mit einer Wassergeburt. Da mir keine Alternativen zu Krankenhäusern bekannt waren, kontaktierte ich notgedrungen doch die Entbindungsstationen der Kliniken in und um Düsseldorf und faxte ihnen einen Fragebogen. Neben meiner Frage nach einer Geburtswanne waren mir auch Informationen über die Atmosphäre und einer Neugeborenen-Intensiv-Station wichtig... man weiß ja nie... Im Laufe der Woche erhielt ich mehr oder weniger aufschlussreiche Antworten, teilweise telefonisch, teilweise per Post. Die einzige Wassergeburtsmöglichkeit schien es in Duisburg im Bethesda-Krankenhaus zu geben – laut Infobroschüre zumindest, denn die Antworten auf meinem Fragebogen waren leider vollständig unleserlich... Arzthieroglyphen.



Inzwischen hatte ich mich auch daran erinnert, dass es in Düsseldorf ein Geburtshaus geben musste – was immer das sein mochte. Ich recherchierte eher lustlos im Internet danach, denn ich rechnete nicht wirklich mit Informationen, die mich interessieren könnten. Die Bekannte, die das Geburtshaus mal erwähnt hatte, zähle ich (ganz Schubladendenken, sorry!) zur Fraktion der Hardcore-Ökos und -Esoteren, die den Eindruck machen, als würden sie den halben Tag im Yogasitz „Ommm“ machen und in der anderen Tageshälfte ihre Kinder darauf abrichten, im Supermarkt ahnungslose Fleischkäufer in die Waden zu beißen und sie mit Namen wie „Tierkiller“ zu betiteln. Also erwartete ich auch höchstens Informationen über ein verschrobenes Clübchen Hebammen, die Kinder auch mit „Ommm“ und Räucherstäbchen auf die Welt schweben lassen... Ich wurde eines besseren belehrt! Die Informationsseite des Geburtshauses offenbarte mir eine echte Alternative zu allen von mir erreichbaren Geburts-Locations. Ich war angetan von der Philosophie des Hauses, von den abgebildeten Räumlichkeiten, vom informativ-unaufdringlichen Schreibstil und der dezenten, vor allem gänzlich „Ommm“-freien Aufmachung. Ich entschloss mich spontan, mir hier den Fragebogen zu sparen, und statt dessen meine Situation zu schildern: Ich hatte bisher eine völlig problemlose Schwangerschaft erlebt, war aber durch meine beiden Gynäkologen (ich zog es vor, zwischendurch zu wechseln...) bezüglich Prophylaxen und Verhaltensweisen ziemlich verunsichert worden. Ich wünschte mir eine ruhige, sanfte Geburt, und die Möglichkeit, gleich danach nach Hause zu gehen.



Mein Mann Alex hatte auch eine Hausgeburt in Betracht gezogen (er und zwei seiner Brüder sind Hause geboren), aber so ganz behagte mir der Gedanke doch nicht. Auf meine eMail erhielt ich nur wenige Tage später einen Anruf von Hebamme Uta Sommer, und wir machten einen Termin für ein Informationsgespräch aus. Neben der äußerst zwanglosen und ansprechenden Atmosphäre gefiel mir auch, was ich von Uta hörte: Sie informierte uns umfassend über die Tätigkeiten der Hebammen, also Geburtsvorbereitung, Vorsorge, Geburt und Nachsorge, über den Unterschied zwischen Geburtshilfe, die bei risikolosen Schwangerschaften ausreichend ist (denn die Geburt ist immer noch ein natürlicher Vorgang – auch nach ein paar Millionen Jahren Evolution...) und der Geburtsmedizin, die nur bei Gefahr für Mutter und Kind nötig sein sollte. Sie schaffte es auch recht schnell, mein Vertrauen in punkto Notfall zu gewinnen: Das Marienhospital ist schnell zu erreichen, falls es nötig werden sollte – was wohl selten der Fall ist. So fiel unsere Entscheidung aus dem Bauch heraus: Wir hatten unseren Platz gefunden. Es sei nur am Rande erwähnt, dass mein Gynäkologe fast einer Panikattacke erlag, als ich ihn darüber unterrichtete... Einige Tage später besuchte uns Corinna Stahlhofen zu Hause. Uta, die aufgrund ihrer laufenden Heilpraktikerausbildung selber zu diesem Zeitpunkt keine Betreuung mehr annahm, hatte uns den Kontakt zu Corinna vermittelt. Auch hier fiel die Entscheidung spontan: Die Chemie stimmte, mit Corinna wollten wir unseren Sohn begrüßen. Corinna kam zur Vorsorge zu uns, oder ich ging in ihre Sprechstunde ins Geburtshaus – so lernten wir uns kennen, und die Räumlichkeiten im Geburtshaus wurden mir vertrauter.

Dann rückte der Termin immer näher... Auf den 16.3. war der Entbindungstermin datiert, aber ich hatte immer gesagt, dass unser Sohn Malte später kommen wird. Am Morgen des 16. war ich dann bei Corinna zur Vorsorge im Geburtshaus. Maltes Herzchen schlug laut CTG ruhig und gleichmäßig, und Corinna tastete den Muttermund: 2cm offen, butterweich, Schleimpfropf verstrichen, ich war also geburtsbereit und wartete darauf, das Malte den Startschuss gab. Auf dem Weg vom Geburtshaus nach Hause merkte ich erste Kontraktionen – wie auch in den vergangenen Wochen häufiger. Sie schienen nur intensiver und regelmäßiger. Ich wartete noch ein paar Stunden ab, legte mich in die Wanne, aber die Wehen wurden weder intensiver noch kürzer, noch länger... sie wehten einfach ruhig vor sich hin. Ich informierte Alex, und rief Corinna an, die dann vorbeikam, um mir wehenregulierende Globuli zu bringen. Sie untersuchte mich noch mal, aber am Muttermund hatte sich nichts getan. Dann massierte sie eine halbe Stunde lang meinen Bauch mit einem Wehenöl (sie hat goldene Hände!), ich nahm die Globuli – und schlief ein. Morgens wachte ich wehenlos auf... und das sollte auch in den nächsten Tagen so bleiben. Das war also meine Generalprobe: Sind auch alle da, wenn ich sie brauche? Und das waren sie... Am 21.3. hatte ich meine Globuli aufgebraucht, weil sie die abendlich einsetzenden Senkwehen immer schön unterstützten und regulierten. Am Muttermund tat sich allerdings gar nichts, Malte ließ sich Zeit und tobte genüsslich in mir herum. Alex und ich gingen Mittags lecker essen, spazieren und fuhren in der Gegend herum, er hatte sich bereits Urlaub genommen und wir genossen die letzte Zeit alleine. Corinna kam abends noch vorbei und brachte mir Globuli, und wir schnackten eine Weile. Nichts deutete auf eine aufregende Nacht hin... Alex und ich machten es uns gemütlich... und wir nahmen Corinnas augenzwinkernden Tipp, dass Prostaglandine wehenauslösend ist, schön ernst... ;-)

Gegen Mitternacht schliefen wir ein, aber schon eine halbe Stunde später wurde ich wieder wach mit einem merkwürdigen Ziehen am Bauch... Ich stand auf und veratmete in der nächsten halben Stunde leichte aber deutliche Wehen, die in kurzen Abständen wiederkamen. Ich weckte Alex und rief Corinna zum ersten Mal an. Ich schilderte Ihr die Situation, aber da noch alles im grünen Bereich war, sagte ich ihr, dass sie noch zu Hause bleiben konnte. Ich kam gut klar, und wir wollten möglichst lange zu Hause blieben. Um 1.45 Uhr rief ich dann wieder an. Die Globuli hatten ihre Wirkung nicht verfehlt: größere Wehenpausen – und intensivere Wehen! Corinna war innerhalb von 20 Minuten bei uns. Die Untersuchung ergab: Mumu 3cm eröffnet. Wir hätten auch noch länger zu Hause bleiben können, aber ich war unruhig. Um 2.30 Uhr waren wir auf dem Weg ins Geburtshaus. Für mich war das Geburtsfest damit offiziell eröffnet... Ich hatte immer mit der schönen großen Wanne im Geburtshaus geliebäugelt (deshalb wollte ich auch keine Hausgeburt, unsere Wanne ist zu klein und schwer zugänglich) und hoffte auf eine Wassergeburt. Während Corinna also die Wanne vollaufen ließ, fuhr Alex zu einer Tankstelle und holte etwas zu essen und Nervennahrung – Schokolade.

Ich ließ mich ins warme Wasser sinken, Corinna hatte eine Duftlampe und Teelichter angemacht, und ich genoss die erste Zeit in der Schwerelosigkeit. Alex kam mit einem Tablett mit frischen Baguettes (ich weiß nicht, wo er die um diese Zeit herzauberte!), mit Frischkäse und Schinken, und wir schmausten zu dritt, bis ich mich in der Wanne dann doch unwohl fühlte. Um vier Uhr stieg ich wieder raus. Der Muttermund hatte sich inzwischen auf 4-5 Zentimeter geöffnet. Langsam wurde es etwas unangenehm, denn ich hatte lange, kräftige Wehen mit kurzen Pausen, was zu diesem Zeitpunkt verfrüht war. Wahrscheinlich lag es daran, dass Maltes Köpfchen sich noch nicht richtig ins Becken eingestellt hatte, jedenfalls drückte es bei jeder Wehe mächtig dagegen. Und langsam wurde mir klar, dass eine Geburt etwas Gewaltiges ist... Corinna bot mir zur Entspannung Akupunktur an – das hatte ich bisher noch nie gemacht. Aber ich war mittlerweile zu einigem bereit. Sie setzte mir eine Nadel in die hintere Fontanelle. Und es war eine Wohltat. Ich konnte entspannter auf die Wehen eingehen. Zusammen mit einem homöopathischen Mittel, das ich viertelstündlich einnahm, bewirkte die Akupunktur, dass die Wehenpausen größer und erholsamer wurden, und die Wehen gleichmäßiger und besser zu veratmen.

Mittlerweile saß ich auf einem Pezziball, Alex saß vor mir. Bei jeder Wehe hängte ich mich an das Seil, das zwischen uns von der Decke hing. Mir kam das Wort „Phantomschmerzen“ in den Sinn, so hatte mein Zahnarzt vor Jahren meine Reaktion bezeichnet, als ich losschrie, bevor er mit irgendeinem Instrument in die Nähe meiner Zähne kam. Ich musste mir eingestehen, dass ich Angst hatte, panische Angst vor den Schmerzen. Mir schossen während der Wehenpausen wilde Gedanken durch den Kopf: Warum muss ich hier nur die Heldin spielen? Ich will eine PDA... Langsam wurde es für Alex und Corinna anstrengend. Vom Pezziball war ich kaum noch wegzubekommen.

Die Untersuchung ergab um 5.30 Uhr, dass sich der Muttermund auf 7-8cm eröffnet hatte. Corinna schlug vor, den Gebärhocker vorzubereiten, deshalb musste ich aber aufstehen. Bei den nächsten Wehen hängte ich mich an Alex und schimpfte und heulte, dass ich mich wieder hinsetzen will. Ich saß dann lange auf dem Hocker, ich glaube Stunden, und wollte partout nicht mehr dort weg. Corinna überzeugte mich dann irgendwann, doch mal zur Untersuchung aufs Bett umzuziehen... und vielleicht noch mal eine andere Stellung auszuprobieren.
Ich hatte große Wehenpausen und fühlte mich stark genug. Doch dann auf dem Bett, in der Seitenlage, wollte ich während der Wehe sterben... Trotzdem bin ich mit Alex an meiner Seite während der Pause eingeschlafen. Doch die nächste Wehe kam irgendwann, und ich wollte nur noch raus. Eigentlich wollte ich nach Hause und schlafen...;-) Um 8.30 Uhr saß ich wieder auf dem Hocker. Der Muttermund war bis auf einen Saum geöffnet. In den Wehenpausen verlangte ich mittlerweile lautstark nach einem Arzt, einer PDA, irgendwas!


Corinna kniete vor mir und arbeitete mit mir Wehe um Wehe durch. Meine Füße stützte ich auf ihren Oberschenkeln ab, und sie redete ewig beharrlich und ruhig auf mich ein, trug mich von Wehe zu Wehe, bis ich irgendwann dachte: mein Gott, wieso kann die noch knien?? Hinter mir saß Alex und massierte mir ruhig und gleichmäßig das Kreuzbein, das tat so gut! Um 9.30 war der Muttermund ganz geöffnet. Während der ganzen Zeit hatte Corinna immer mal wieder CTGs mit einem mobilen Gerät gemacht, und Malte steckte das ganze Spektakel gelassen weg... Deshalb schlug sie vor, die Fruchtblase zu öffnen, die bisher keine Anstalten gemacht hatte, zu platzen. Ich war mit allem einverstanden, was die Geburt beschleunigen könnte... Corinna baute sich vor mir auf und redete eindringlich auf mich ein: Ich weiß, dass Du es schaffen kannst! Wir können ins Marienhospital gehen, wenn Du willst, aber ich weiß, dass Du es auch hier schaffen wirst! Oh, nein, ein Umzug kam für mich nicht in Frage. Viel lieber hätte ich es gehabt, wenn ein netter Doktor mit aufgezogener Spritze vorbeigekommen wäre, aber umziehen, nein, das wollte ich auf keinen Fall! Also kämpften wir weiter, und Corinna forderte mich auf, in der Wehe mal probehalber nach unten zu schieben. Leider wusste ich nicht mehr, wo oben und unten war und presste eifrig in den Kopf... ;-)


Zwischendurch kam mir der Gedanke, dass mein Sohn einfach herausplumpsen würde, zwischen meine Füße, und dass ich doch eigentlich schön entspannt im Wasser gebären wollte... Mittlerweile war Maria dazugekommen, die zweite Hebamme, die in der Endphase immer dazu kommt. Sie schlug vor, Alex und mich wieder ins Bett zu schicken, und ich fügte mich. Alex saß hinter mir, und ich setzte mich zwischen seine Beine. Und nun fing ich wirklich an, zu schieben: Nach vorne! Vielleicht hatte ich den Gedanken nicht ertragen, noch lange auf dem Bett liegen bleiben zu müssen, jedenfalls fand ich jetzt die Richtung, und aus Angst wurde Wut, und ich schob und schob. Corinna brachte ein erfreutes „Ja, genau, so ist es gut, weiter!“ hervor und erzählte begeistert, dass sie das Köpfchen jetzt schon sehen könne, ob sie mir einen Spiegel holen sollte. Allerdings schimpfte ich nur: „Ich kann nichts sehen!“ (Meine Brille lag nämlich irgendwo anders...) Das sorgte zwar für Verwirrung, aber Alex wollte es sehen und sie hielten einen Spiegel hin, und ich sah nur verschwommen etwas unglaublich dunkles, und dann kam auch schon die nächste Wehe, und ich dachte nur noch: „Jetzt, jetzt KOMM!“


Corinna rief mir Instruktionen zu, wann ich schieben und wann ich stoppen sollte, um meinen Damm zu retten, aber ich weiß nicht mehr, was sie genau sagte, ich funktionierte einfach. Ich erinnere mich, dass sich meine Ellenbogen in Alex’ Oberschenkel bohrten und ich seine Hände links und rechts von mir in der Luft wedeln sah. Als erstes sah ich Maltes Kopf. Seinen dichtbehaarten dunklen Hinterkopf. Ich war wie in Trance, dachte: „Einmal noch, nur noch einmal!“ Und Corinna rief: „Schau mal, hier ist das Köpfchen!“ Wenn ich jetzt daran denke, möchte ich weinen vor Glück. Ich glaube, in diesem Augenblick konnte ich es einfach noch nicht fassen. Mit der nächsten Wehe schob ich ihn ganz raus, und er ist richtig rausgeflutscht. Es war 10.27 Uhr. Ich glaube, ich habe nur noch nach Luft geschnappt. Die nächsten Minuten sind mir nur unwirklich in Erinnerung. Er lag vor mir auf dem Bett. Ich weiß, er war erst ein wenig blau. Und Corinna hat ihm ein die Atemwege freigesaugt. Dann habe ich seine Stimme gehört, die mir jetzt schon so vertraut ist. Es kam mir so lang vor, bis sie ihn mir auf den Bauch legten, aber ich konnte nur denken: „Gebt ihn mir!“
Er hatte noch Käseschmiere auf der Haut, und er hat so gut gerochen... Er hat sich so gut angefühlt. Und irgendwann hat er ganz langsam ein Auge aufgemacht. Sie haben ihn in warme Tücher gewickelt. Ich glaube, Alex hat dann schon neben uns gelegen. Er hatte mich im Arm, und ich hatte Malte, unseren Sohn im Arm... Er hatte so dichte schwarze Haare, und so lang. Und er hat gleich die Brust gesucht. Und gefunden. Die linke, die über meinem Herzen. Ich war unglaublich glücklich.




Und unglaublich fertig. Ich hatte viel Blut verloren, als der Mutterkuchen sich löste, der größer als normal war. Ich musste fast zur Toilette getragen werden, so wackelig war ich auf den Beinen. Ich hatte einen kleinen Dammriss 1. Grades und leider einen Labienriß (Schamlippe), weil Malte mit den Schultern quer rausgekommen war. Die Versorgung der Labie war nicht so prickelnd, und im Nachhinein empfinde ich diese Zeit als die unangenehmste der ganzen Geburt. Aber als ich dann mit Malte in einem sauberen Bett lag, war das alles wieder vergessen. Mittags haben wir ihn dann nach Hause gebracht, und in den nächsten Tagen haben wir uns richtig schön eingeigelt und die ganze Welt, außer Corinna, die jeden Tag kam und uns half, uns mit Malte einzuleben, draußen gelassen. Ich habe viel über mich gelernt während dieser Geburt. Dass ich eine sehr niedrige Schmerztoleranzgrenze habe, zum Beispiel. Und dass ich trotzdem die Kraft aufbringen kann, gegen die Schmerzen anzukämpfen. Ich bin unglaublich stolz auf unser Team. In einem Krankenhaus hätte man nicht lange gefackelt, und mir die PDA schon lange bevor ich sie wollte angeboten. Allerdings kann ich mir sicher sein, dass mein Muttermund in einem Krankenhaus nicht so schnell aufgegangen wäre, denn größer als die Angst vor den Schmerzen ist die vor dem Aufenthalt in einem Krankenhaus – vor allem, wenn ich gar nicht krank bin.



Neben meiner Hebamme Corinna, die mich unglaublich konzentriert und einfühlsam durch die Wehen gehoben hat, war Alex mein wichtigster Begleiter. Ich vertraue ihm blind, und wenn im Verlaufe der Geburt irgendetwas nicht ok gewesen wäre, hätte ich es ihm sofort angemerkt. So begleitete er mich souverän durch die Geburt und war für mich da, und nun hat er sich auch als wunderbarer Wochenbettmanager bewährt. Wir sind eine glückliche kleine Familie. Malte ist ein sehr entspanntes Kind. Natürlich hat auch er seine Heulattacken, aber man merkt ihm deutlich an, dass er in einer stressfreien Atmosphäre auf die Welt kam, und in unserer heimischen Atmosphäre zu Hause ist. Er wurde nicht mehr gepiekst als notwendig, er ging nicht durch etliche fremde Hände. Wir haben keinerlei Probleme mit dem Stillen, und mir wurden auch keine eingeredet. Corinna hat die nötige Vorarbeit geleistet, um mich darin zu bestärken, dass jede Frau Stillen kann, und mir dafür auch das nötige Selbstbewusstsein gegeben. Ich möchte mich ganz herzlich beim Team des Geburtshauses bedanken und freue mich schon auf den PEKiP! Und auf unser nächstes Kind... Da bekommen wir dann vielleicht doch zu Hause – aber auf jeden Fall wieder mit Corinna!
Sandra, Düsseldorf



Danke Corinna!
Deine Hände spürte er als erste...

Zu Maltes Bruder Ben, der tatsächlich zu Hause geboren wurde...
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